FatFight: Kapitel 1
In einem der letzten Artikel habe ich es mal so im vorbeihuschen bemerkt: Ein Projekt zur Gewichtsreduzierung und fitmachung. Ich nenne es, frei nach LittleBritain, “FatFight” – aber auch nur dafür, dass das Kind einen Namen hat.
Inzwischen läuft das Programm bereits über eine Woche. Endlich mal Zeit darüber zu schreiben.
Einer der, wenn nicht sogar DER, Hauptfaktor beim abenehmen und trainieren ist es anderen zu erzählen was man vorhat und wie man es erreichen will. Warum also nicht schlichtweg allen – der Sprache-mächtigen Leute – darüber bescheid geben? Es kann ja nur schiefgehen.
Darum hat jeder Probant ein Online-Profil, wo er regelmäßig (täglich) seine Mahlzeiten, Trainingseinheiten und Verfehlungen (“bezahlbar” mit Coins) aufzeichnet, zugibgt und optimieren kann. Ich kam so von 4000 – 5000 kcal auf ca. 1000kcal ohne das ich alzu groß Hungern muss.
Am Anfang hat man ständig und andauernd das Gefühl irgendwas fehlt. Der Magen knurrt um rumurt herum und will arbeiten. Das ganze kann mal mit Wasser auffüllen. Man muss sogar. Natürlich ist dabei die Gefahr gigantisch in einen Fressrausch zu geraten und sich das verkniffene Essen wieder raufzufressen – das wird leider bei den allermeisten Diäten nicht beachtet.
Um dieses JoJo-Effekt zu vermeiden, muss man anfangst essen. Bananen, Äpfel, Apfelsinen und alles was wasserhaltig ist. So wird das Kaufbedürfniss gestillt und der Magen gibt Ruhe – wenn nicht macht eine Pause und wartet ab. Die Kraft liegt in der Ruhe.
Ruhe gilt auch fürs Mittagessen: Langsam essen und den Magen arbeiten lassen. Einen Teller Spagetti essen und dann minimum eine halbe Stunde warten. Der Magen braucht so in der Regel 20 Minuten bis er arbeitet und Hunger aussendet. Das gilt vorallem für Leute, die glauben ihr Hungerreflex verloren zu haben.
Noch was: Vergesst die Waage erstmal. Versucht nicht so schnell neue Ergbnisse zu bekommen. Eine Diät ist eine komplizierte Sache und keine Sache von einer Woche. Ich habe den Fehler gemacht am Anfang draufzugehen und ein Tag später. Die Tendenz war eher schlecht bis neutral. Da verliert man Motivation. Wenn Wiegen, nur einmal in der Woche! Das erste Wiegen sollte frühestens 1 Monat nach Beginn der Diät beginnen. (bzw ganz am Anfang einmal, damit man weiß wie viel man verloren hat)
Jetzt zum Sport-Faktor: Fahrrad, Laufen und Sauna. Letzteres verbraucht zwar nur extrem wenig Kalorien (da ist es besser eine Treppe dreimal hoch und runter zu laufen) Aber man verliert die Scheu sich anderen zu zeigen. Wenn man sich anderen Menschen schon mal nackt gezeigt hat (und viele adipöse Menschen sind in der Sauna) kann man sich mit einem anderen Gefühl in den Wald wagen, wo man möglicherweise Sportjunkies, Freitzeit-WalkerInnen, Familien auf Rädern und vielen anderen Menschen begegnet vor den es früher peinlich war zu laufen oder zu Rad fahren.
Letzte Anmerkungen noch:
- Am Anfang geht lieber spazieren oder fahrt mit dem Rad (egal was euch der Fahrradhändler sagt: Das Fahrrad wird höchstwahrscheinlich halten)
- Es ist geil spontan 15km Fahrrad zu fahren!
Tags: diät, essen, fahrrad, gewicht, hunger, kalorien, kcal, laufen, magen, sauna, scham, waage


17.01.2011 um 14:55
und wenn Du erst eunaml bei 120 kg angekommen bist, rollen die anderen Pfunde von allein…ne